Solarworld AG setzt auf Deutschland

Der Solarkonzern Solarworld AG hat angekündigt seine Produktionskapazität am Standort Freiberg bis zum Jahresende 2010 auf 450 Megawatt zu verdreifachen. Nach der Erweiterung der Fabrik sollen über 500 Arbeitsplätze in Deutschland entstehen. Die Produktionskapazität im Freiberger Werk liegt derzeit bei 150 Megawatt.

Das Unternehmen hat mit dem Ausbau seiner Fabrik bereits begonnen und nach eigenen Angaben befindet sich Solarworld aufgrund der hohen Nachfrage am Rande seiner Kapazität, weshalb das Werk nun ausgebaut wird.

Laut Konzernchef Frank H. Asbeck ist „Made in Germany“ hauptverantwortlich für den Erfolg, weil die Kunden mit den Worten einen hohen Qualitätsstandard verbinden. Das Unternehmen ist ein Hersteller von Solarmodulen, Solarsilizium-Wafern und schlüsselfertigen Solaranlagen.

Der Jahresumsatz belief sich im vergangenen Jahr auf 900,3 Millionen Euro. Bei Solarworld sind über 2.200 Mitarbeiter beschäftigt. Auf dem weltweiten Solarmarkt zählt der Konzern nach der Übernahme von Shell-Solar zu den drei führenden Anbietern.

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