Die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach

Immer mehr Menschen entscheiden sich heute für die Installation einer Photovoltaik Anlage auf ihrem Dach. Die Regierung begrüßt derartige Bauvorhaben und unterstützt diese durch Förderungen bei der Finanzierung, aber auch mit Hilfe der Einspeisevergütung für den erzeugten Strom, den man ins öffentliche Netz eingespeist hat.

Bevor man sich jedoch für eine Photovoltaik-Anlage auf dem eigenen Dach entscheidet, muss man zunächst einmal prüfen, ob der Standort dafür geeignet ist. Denn obwohl unzählige der Solarunternehmen damit werben, dass eine Solaranlage auf jedem Dach installiert werden kann, rechnet sich die Investition nicht in allen Fällen. Ideale Voraussetzungen für eine Photovoltaik-Anlage sind geneigte Dächer, die nach Süden ausgerichtet sind. Je mehr Sonnenschein auf die Solaranlage fällt, desto höher ist natürlich auch der erzeugte Strom, den man aus dieser erhalten kann. Dadurch steigen auch die Einnahmen aus der Einspeisevergütung, sodass sich die eigene Photovoltaik-Anlage deutlich schneller rechnet, als beispielsweise bei einer kleinen Anlage, auf einem nach Norden gerichteten Dach.

Voraussetzungen prüfen lassen
Ebenfalls sollte man sich vor der endgültigen Entscheidung für eine solche Anlage über die verschiedenen Solarmodule informieren. Es gibt hier deutliche Unterschiede bei der Leistungsfähigkeit, sodass man mit einigen Modulen sehr hohe Strommengen erzeugen kann, mit anderen, bei gleichem Flächenbedarf, jedoch deutlich weniger Strom erhält. Zwar sind diese hochwertigen stark leistungsfähigen Module etwas teurer in der Anschaffung, doch rechnen sich die Mehrkosten meist schon binnen kurzer Zeit. Wer sich hingegen für leistungsschwächere Module entscheidet und die Solaranlage auf der Nordseite anbringt, der wird wohl kaum Strom erzeugen können und damit die Anlage nur teuer bezahlen müssen. Seriöse Berater werden die Kunden allerdings darauf aufmerksam machen, wenn das Dach falsch ausgerichtet ist und sich die Installation der Photovoltaik-Anlage nicht rechnet.

Auch um die Statik des Hauses muss man sich in der Regel keine Sorgen machen, da die Solarmodule nur maximal 15 Prozent des Gewichts erreichen, für das das Dach ausgelegt ist. Wer sich unsicher ist, kann einen Statiker beauftragen, der das Ganze nochmals überprüft.